THP A.Mietz & U.Meise

Injektionsakupunktur

Aus Japan und China kommt die Behandlungsmethode der Akupunktur, bei der mit feinen Nadeln Stiche in festgelegte Körperpunkte gesetzt werden. Diese Punkte folgen einer Jahrtausende alten Lehre, nach der Hautareale und -punkte bestimmten inneren Organen zugeordnet sind. Sind diese Organe erkrankt, kann man durch Reizung der spezifischen Hautpunkte eine Heilung bewirken, durch gezielte Nervenreizung kann überdies das Schmerzempfinden beeinflusst werden.

Einen sehr guten Therapieerfolg kann man mit der Injektionsakupunktur erzielen, indem man dem Patienten Medikamente, die auf ein erkranktes Organ wirken, direkt in das dem Organ zugehörige Akupunktur-Areal injeziert. Hierbei macht man sich einerseits die Wirkung der Akupunktur zu Nutze, andererseits die Heilwirkung der Arznei, wodurch eine Zweifachwirkung einsetzt.